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Erasmus – was, wie, warum?

Welches Auslandsstudium ist das richtige?
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Foto: Javier Allegue Barros auf Unsplash
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Meldung vom: 18. Juni 2021, 16:58 Uhr | Zur Original-Meldung

Obwohl ein Auslandssemester schon immer auf meinem Plan stand, hatte ich mich nie wirklich darum gekümmert. Anfang 2020 hatte ich zwar beim Erasmus-Koordinator unseres Instituts angefragt, konnte aber leider nur noch feststellen, dass die Deadline für die Bewerbungen gerade abgelaufen war. Dieser Umstand (und das nahende Ende meines Studiums) motivierten mich umso mehr, mich nun wirklich um mein Auslandssemester zu kümmern.

Infoseiten

Meine erste Anlaufstelle waren die Webseiten des Internationalen Büros und die Auslandsstudium-Seite des Instituts für Anglistik/Amerikanistik. Diese bieten einen guten ersten Überblick über die verschiedenen Optionen und (wichtig!) Deadlines. Außerdem erfuhr ich dort, dass es weitere Informationsangebote gibt.

Infoveranstaltungen

Glücklicherweise bieten sowohl das Internationale Büro als auch das Institut für Anglistik/Amerikanistik regelmäßig Infoveranstaltungen zum Auslandsstudium an. Ich denke, dass auch an anderen Fakultäten und Instituten ähnliche Veranstaltungen abgehalten werden. Der Vorteil dieser Veranstaltungen ist, dass man direkt alle möglichen Fragen an Erasmus-Koordinator/in und Studierende mit Auslandserfahrung loswerden kann.

Welches Programm?

Anfangs hat mich die Fülle an Möglichkeiten fast erschlagen. Der Pädagogische Auslandsdienst fiel von vornherein aus, da ich kein Lehramt studiere. Für außereuropäische Partneruniversitäten sind die Bewerbungsfristen knapp bemessen, und privat organisieren wollte ich mein Auslandsstudium wegen hoher Studiengebühren und bürokratischem Aufwand auch nicht. Also verblieb die wahrscheinlich meistgenutzte Option – ein Auslandsstudium mit dem Erasmus+-Programm.

Wohin?

Das Institut für Anglistik/Amerikanistik verfügt über 14 Partneruniversitäten, was die Wahl nicht gerade erleichtert. Da ich mich innerhalb meines Studiums im Bereich der Linguistik spezialisiert habe, sollte meine Zieluniversität dort auch ein breites Lehrangebot haben. Glücklicherweise lassen sich auf vielen (nicht allen!) Webseiten der ausländischen Universitäten Modulkataloge und Vorlesungsverzeichnisse auf Englisch finden (beispielsweise hier für die Universität Olmütz, hier für die KU Leuven). Am Ende entschied ich mich für die KU Leuven als meine erste Wahl und die Universität Antwerpen als meine zweite Wahl.

Wie lange?

Am Ende habe ich mich entschieden, mich nur für ein Semester zu bewerben. Grund dafür war, dass an der KU Leuven die wirklich interessanten Lehrveranstaltungen nur im Wintersemester angeboten werden, während dort die meisten Studierenden im Sommersemester ihre Abschlussarbeiten schreiben. Das unterscheidet sich aber von Universität zu Universität und sollte definitiv in die Entscheidung mit einfließen.

Bewerbung?

Alle Infos zur Bewerbung findet ihr im nächsten Blogeintrag.

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