Simon Gevers vor dem Bundestag

Unser Vertreter im Bundestag

Sportmanagement-Student Simon Gevers im Interview über sein spannendes Volontariat im Bundestag, seine Tätigkeit als Impfhelfer und die Zukunftspläne
Simon Gevers vor dem Bundestag
Foto: Simon Gevers

Meldung vom: 20. April 2021, 21:45 Uhr

Interview mit Simon Gevers

Simon Gevers beim VfB Stuttgart 1893 GmbH Foto: Dennis Kupfer

In diesem Jahr beenden Sie Ihr Sportmanagement-Studium an der Universität Jena. Am Ende des Studiums haben Sie neben der Bachelorarbeit auch ein Volontariat im Bundestag absolviert. Wie kamen Sie auf diese Stelle?

Im Sommersemester 2020 absolvierte ich mein Pflichtpraktikum bei der VfB Stuttgart 1893 AG und gleichzeitig alle Seminare und Vorlesung, die in meinem Studium vorgesehen waren. Somit blieb mir noch die Bearbeitung der Bachelorarbeit. Hier entschied ich mich, noch weitere Berufserfahrung zu sammeln und bin bei der Recherche nach etwaigen Möglichkeiten auf das FSJ-P im Bundestagsbüro der sportpolitischen Sprecherin Britta Dassler, MdB, gestoßen.

Für welche Aufgaben waren Sie im Rahmen des Volontariats zuständig?

Als Mitarbeiter im Büro unterstütze ich das Team um Frau Dassler und sie selbst in aktuellen sportpolitischen Angelegenheiten. Konkret verfasste ich Entwürfe für politische Initiativen wie beispielsweise kleine Anfragen oder Anträge, unterstütze aber auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit durch das Erstellen von Social Media-Inhalten und Contentplänen, immer wieder das Team. Einer meiner Schwerpunkte lag in der Erstellung eines Entwurfs für den Antrag zu dem Erhalt der Breitensportlandschaft in Pandemiezeiten. Weiter konnte ich auch an Sitzungen der verschiedenen Arbeitsgruppen und Ausschüsse teilnehmen und interessante sowie lehrreiche Einblicke in die parlamentarische Arbeit der Abgeordneten Dassler und den Abläufen des deutschen Bundestages gewinnen.

Simon Gevers mit MdB Britta Dassler Foto: Kay Heinz Ehrhardt

Was war das prägendste Ereignis für Sie in dieser Zeit?

Das wohl prägendste Ereignis für mich war wohl der erste Tag, als meine Kollegin mich durch die Gebäude des Bundestages geführt hat und mir bewusstwurde, dass ich die nächsten Monate, hier im deutschen Zentrum der Demokratie, arbeiten werde.

Das Volontariat im Bundestag war sicherlich sehr intensiv – sowohl von den Eindrücken als auch von dem Aufgabenumfang. Ab Sie haben noch die Möglichkeit gefunden, sich als Freiwilliger Helfer im Einsatz für Corona-Abwehr zu engagieren. Was war Ihre Motivation?

Die Impfkampagne der Bundesregierung scheint, im Vergleich zu anderen Staaten, langsam anzulaufen. Als ich die Möglichkeit bekam die Johanniter-Unfall-Hilfe im Impfzentrum „Messe-Berlin“ zu unterstützen, sah ich hier die Chance durch erste Hand zu erfahren, woran es an der Impfkampagne in Deutschland hapert. Zudem kann ich so einen eigenen Teil dazu beitragen diese voranzutreiben, um schnellstmöglich wieder etwas Normalität in Deutschland und in der Welt zu gewinnen.

Welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

Meine Erfahrungen in dem genannten Impfzentrum sind sehr positiv. Die Organisation wirkt sehr strukturiert und erfolgreich gestaltet. Auch die Geimpften scheinen von diesem überzeugt und erhalten dankbar den Impfstoff.

Nun stehen Sie am Ende Ihres Bachelorstudiums. Die Bachelorarbeit ist eingereicht und alle Prüfungen sind abgeschlossen. Was folgt danach?

Zurzeit befinde ich mich in der Recherche und Bewertung von möglichen Masterstudiengängen für das kommende Wintersemester. Meinen Schwerpunkt möchte ich auch hier wieder auf die Bereiche Sportmanagement und Sportpolitik legen. Einen besonderen Reiz hat für mich das Ausland, weswegen ich die Möglichkeit eines Auslandsstudiums gerne nutzen würde. Während dieser „Findungsphase“ ist es mein Ziel mich beruflich sowie persönlich weiterzuentwickeln. So arbeite ich seit Anfang April als Projektmanager bei einem IT-Unternehmen, welches „business solutions“ anbietet. Weiter steht, sollte die momentane Lage dies zulassen, im Juni und Juli ein Volontariat bei der UEFA im Rahmen der EM „2020“ in München an.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und bedanken uns herzlich für das spannende Interview!

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